Ja, ihr habt richtig gelesen! Schluss mit Waschbrettbauch bei Abercrombie & Fitch.Liebe Frauen wir verstehen warum ihr jetzt so traurig seid, denn ab sofort hat der Besuch bei Abercrombie & Fitch keinen Sinn mehr. Abercrombie war wie ein Besuch beim Metzger. Frisches, junges Fleisch attraktiv vor einer Glasscheibe präsentiert. Dieser Anblick wird sich ab sofort ändern, denn der einst so beliebte Bekleidungshersteller, steckt wirtschaftlich in der Krise. Die „Greeting Boys“, so hießen die nackten Boys die uns mit „Hey, what’s going on?“ begrüßten, sind passé.

Nach dem Rücktritt des Firmenchefs Michael Jeffries im Dezember letzten Jahres verändert sich das Unternehmen und steht nicht mehr unter den strengen,teilweise kranken, Anweisung und Richtlinien des Ex-Firmenchefs. Zu den absurden Richtlinien gehörten beispielsweise:

  • Keine Konfektionsgröße größer als 40
  • Blusen in den Stores mussten stets den obersten Knopf geöffnet haben
  • Michael Jeffries kam zu seinen Kontrollbesuchen stets per Helikopter
  • Überraschungsbesuche aus der Oberen Etage des Unternehmens standen an der Tagesordnung
  • Weibliche Mitarbeiter durften nicht geschminkt sein, mussten die Haare offen tragen und Nagellack war natürlich auch verboten
  • Jahrelang arbeitet nur "weiße und coole Kids" für das Unternehmen
  • Ex-Firmenjet-Pilot wurde durch einen jüngeren, hübscheren ausgetauscht (Ex-Pilot klagte)

Das ist nur ein kleiner Auszug aus den verrückten Vorgaben des Ex-Chefs. Mit neuem Vorstand und Firmenchef versucht das Unternehmen sein angeschwärztes Image wieder aufzupolieren. Die Shops werden heller, die Parfumwolken in den Stores werden reduziert und es werden Kollektionen für große Größen und für ältere Kunden angeboten. Wir sind gespannt ob die einst so erfogreiche Marke wieder an den Beach-Wear Olymp zurück kehrt oder nicht. 

Mit einem lachendem und einem weinenden Auge beenden wir das Thema Waschbrettbauch bei Abercrombie & Fitch, wir werden dich vermissen. 

Bild-Quelle: www.independent.ie