Nicht nur mit ihrem ikonischen Wickelkleid spielt Diane von Furstenberg (DvF) schon seit über 40 Jahren in der obersten Liga der Modewelt mit.


Labelgründung

Diane von Furstenberg kam 1946 als Diane Simone Michelle Halfin in Brüssel zur Welt. Für Textilhersteller Angelo Ferretti arbeitete sie in Italien als Lehrling und schneiderte dort bereits ihr erstes Kleid. Gemeinsam mit ihrem Mann Egon von Fürstenberg zog sie nach New York und begann 1970, ihr Geschäft mit bunt bedruckten Jerseykleidern aufzubauen: Das Label Diane von Furstenberg war geboren. Einige Jahre später entwarf die Designerin ihr berühmtes Wickelkleid und eroberte damit die Modewelt im Sturm. Trotz des Erfolges entschloss sich die Designerin 1985, nach Paris zu gehen, um dort den Verlag „Salvy“ zu gründen. Zwölf Jahre später kehrte Diane von Furstenberg endgültig in die Modewelt zurück – mit einer Kollektion, die auf ihrem berühmten Kleid basierte. Fortan war die Marke nicht mehr von ihrem Erfolgskurs abzubringen.

Außer Damenkleidung kann man inzwischen in über 55 Ländern unter anderem auch Kosmetik, Schmuck und Handtaschen von Diane von Furstenberg kaufen. Neben der Gründerin selbst beteiligen sich auch ihre beiden Kinder, Tatiana und Alex, am Geschäft und sitzen mit im Firmenvorstand. Zusätzlich wird Diane von Furstenberg seit 2014 von Michael Herz unterstützt, der als Artistic Director für das Modehaus arbeitet.


Größte Erfolge

Spätestens mit dem Erscheinen ihres berühmten Wrapdresses hatte Diane von Furstenberg viele Fans. Es dauerte deshalb auch nicht lange, bis sie erste große Erfolge mit der Marke verzeichnen konnte: Innerhalb von zwei Jahren nach dem Launch verkaufte sich das Kleid schon über eine Millionen Mal. Besonders nach der Wiederkehr des Labels in den 90ern folgten weitere große Meilensteine: Seit 2000 gibt es Diane von Furstenberg weltweit zu kaufen. 2001 eröffnete der erste Flagshipstore in New York. Doch nicht nur als Designerin von Damenmode feiert Diane von Furstenberg Erfolge: Ihre Tenniskollektion, die sie 2003 zusammen mit Rebook für Tennis-Profi Venus Williams entwarf, ist Teil der Wimbledon Hall of Fame. Im Jahr 2006 wurde sie außerdem zur Präsidentin des “Council of Fashion Designers of America” ernannt. Diese Position hält Diane von Furstenberg bis zum heutigen Tag, seit 2015 ist sie zusätzlich noch Vorstandsvorsitzende des Gremiums. Im Jahr 2005 bekam Diane von Furstenberg von der Organisation den Award für ihr Lebenswerk überreicht.


Was macht das Diane von Furstenberg aus?

Diane von Furstenberg steht vor allem für das berühmte Wickelkleid, das sogar so ikonisch ist, dass es einen festen Platz in der Kollektion des „Costume Institutes des Metropolitan Museum of Art“ hat. Inzwischen hat Diane von Furstenbergs Mode neben diesem Kleid, das es natürlich immer noch in moderner Auflage gibt, noch einiges mehr zu bieten: Das Label ist zur Lifestyle-Marke geworden, bietet von Accessoires über Taschen bis hin zu Schuhen eine große Bandbreite an Produkten. Gemeinsam haben diese vor allem eins: Einen Hauch Luxus. Immer elegant und feminin, werden sie für einen ganz bestimmten Typ Frau kreiert.

Christopher Macsurak - CC BY 3.0

Aktuelle Projekte

Neben der Leitung ihres Modeimperiums widmet sich Diane von Furstenberg auch  anderen Projekten. Seit 2014 gewährt sie in der Reality-Show „House of DVF“ Einblicke in ihr Leben und wurde spätestens durch die Fernsehshow einem breiten Publikum bekannt. Außerdem engagiert sich Diane von Furstenberg als Vorstandsmitglied der Organisation „Vital Voices“ für wohltätige Zwecke und vergibt jedes Jahr die „DVF Awards“ an Frauen, die sich mit ihrer Arbeit für andere Frauen einsetzen. Aber trotzdem: Mode wird bei Diane von Furstenberg groß geschrieben. Ihre aktuelle Frühjahrskollektion zeigt, was Frau im kommenden Jahr trägt: Pastelltöne, verspielte Muster, Jersey kombiniert mit Chiffon und natürlich das altbewährte Wickelkleid in farbenfrohen Mustern.



Weitere Informationen zu Diane von Furstenberg: http://eu.dvf.com/on/demandware.store/Sites-DvF_EU-Site/default/Home-Page

Bild-Credit: Christopher Macsurak - CC BY 3.0