Shop of the Week: Captn Crop

Zu Gast beim Hutmacher Captn Crop

Berlin ist bekannt für sein cooles und hippes Image. Der einheitliche Nike-Röhrenhosen-Look ist mittlerweile zur trendigen Alltagskluft einer ganzen Generation geworden. Doch für jene die es ein wenig ausgefallener mögen, die ihr Herz an den wehenden Wind im Haar, an tanzende Festival Tage und eine Sehnsucht an Sonnenabende in Kalifornien verloren haben wird es zuweilen ein wenig schwieriger.

In diesem Fall kann ein Besuch bei Captn Crop im Berliner Reuterkiez durchaus Abhilfe verschaffen. In einem kleinen, wunderschönen Laden stellt, Mo, der Hutmacher seine ausgefallenen Kopfbedeckungen in Eigenarbeit her. Jedes Stück ist ein Unikat, jeder Stoff hat eine eigene Geschichte und auch die Form fällt immer ein bisschen anders aus. Vom Gypsy Hut mit geknautschter Krempe, über die flachere Leinenversion à la Rod Stewart, bis hin zur kunstvoll gestalteten Cap, das von der Form her an die Mützen Fidel Castros erinnert, kennt die Kreativität des selbstgelernten Hutmachers keine Grenzen. Die meisten Stücke bewegen sich in einem Preisrahmen ab 90 Euro aufwärts, können vor Ort gekauft oder nach individuellem Wunsch in Auftrag gegeben werden.

Mit einem Schiff durch den Reuterkiez

Nachdem Mo kürzlich den Innenraum seiner Werkstatt mit einem schiffsähnlichen Umgang samt Steuerrad ausstattete, wurde aus dem ursprünglichen Ladenlokal Crop Cosecha kurzerhand Captn Crop und der Hutmacher selbst zum Kapitän des Unternehmens. Ein Besuch auf diesem Boot lohnt sich in jedem Fall, weil es einen solchen Laden nur einmal gibt und man schnell merkt, wie viel Liebe und Zeit hinter Hutgestaltung und Shopkonzept steckt. Geöffnet ist Captn Crop meist am Abend und Samstags ab 14 Uhr. Wer aber auf Nummer sicher gehen will, sollte am besten einfach hier einen Termin vereinbaren.